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16. Dezember: Besuch beim Weihnachtsmann


von Jessica Meister

Ich hatte eine tolle Idee. Ich wollte zum Nordpol fliegen und den Weihnachtsmann besuchen. Also backte ich ein paar Kekse für den Weihnachtsmann. Danach schrieb ich meinen Eltern noch einen Brief. Auf dem stand:
"Liebe Mama und lieber Papa! Ich bin zum Nordpol geflogen und besuche den Weihnachtsmann. Bin bald wieder zurück. Euer Tommy."

Ich ging in die Garage und baute mir ein Flugzeug aus Papas alten Brettern. Ich nahm einen Hammer und Nägel. Dann hämmerte ich die Bretter wie ein Flugzeug zusammen. Als es fertig war, schleppte ich es raus, legte die Kekse ins Flugzeug und setzte mich rein. Dann flog ich los.

Eine halbe Stunde später kam ich in ein Gewitter. Kurz danach wurde ich ohnmächtig. Als ich wieder zu mir kam, lag ich vor einem riesigen Haus. Davor stand ein Schild, auf dem stand: "Werkstatt".

Erst wollte ich es gar nicht glauben, aber es stimmte. Ich war am Nordpol. Denn hier war es schneeweiß und kalt. Also stand ich auf und guckte mich um.
Neben dem Haus stand ein Schlitten mit 6 Rentieren. Bevor ich reinging, wollte ich noch die Kekse aus dem Flugzeug holen, doch sie waren weg. "Oh nein. Jetzt habe ich keine Kekse mehr für den Weihnachtsmann." Ich suchte sie überall, doch sie waren weg. Danach ging ich erst Mal rein. Ich traute meinen Augen kaum. In der Mitte der Werkstatt stand ein riesiger Tannenbaum. An der linken Seite stand eine Maschine. Aus der kamen verschiedene Spielzeuge. Um die Maschinen kümmerten sich kleine Männer mit grünen Mützen, grünen Mänteln und schwarzen Schuhen. Als ich mich umdrehte, stand plötzlich ein großer Mann mit einer roten Mütze, einem roten Mantel, schwarzen Schuhen und einem langen weißen Bart vor mir.

Er fragte mich, wer ich sei und was ich hier mache. Ich antwortete: "Ich heiße Tommy und ich wollte dich mal besuchen. Ich hatte dir auch ein paar Kekse gebacken, doch jetzt sind sie weg." Er sagte: "Ist doch nicht so schlimm."

Dann führte er mich noch ein bisschen herum. Zum Schluss gab er mir noch einen Teddy und brachte mich zum Flugzeug, das seine kleinen Kobolde inzwischen schon repariert hatten. Dann bedankte ich mich noch und flog nach Hause.
Als ich zu Hause ankam, stand meine Mutter schon in der Tür und fragte mich neugierig: "Und wie war es bei dem Weihnachtsmann?" Ich sagte: "Das ist eine lange Geschichte."