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Ballett "Carmen"


Carmen-Kritik zur Aufführung des Balletts am 15. November 2005

Das Ballett Carmen inszeniert von Stephan Thoss sowie Mats Ek war ein voller Erfolg. Das so gut wie ausverkaufte Opernhaus begeisterte sich am 15. November 2005 an der Choreografie und beendete die Vorstellung mit einem gebührenden Applaus.

Dieses Ballett ist in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil wird man durch sehr einfühlsames Tanzen in die (Gefühl-) Welt von Zigeunern entführt. Begleitet wird der Tanz vom Cante Jondo, einer Urform des Flamencos, der für sich schon sehr emotional ist.

Im zweiten Teil wird dann die eigentliche Geschichte von Carmen erzählt. Sie ist eine Zigeunerin die genau weiß, was sie will. Eine, die die Waffen einer Frau gezielt einsetzt, um Männer in ihren Bann zu ziehen.

Die gesamte Vorstellung wurde durch besonders schnelle Szenen- und Lichtwechsel geprägt, die das Schauspiel nie langweilig machten! Auch Bizets Musik war sehr mitreißend spannend.

Durch die gut ausgewählten Tänzer und Tänzerinnen, die eine vorzügliche Darstellung boten, wurde man in eine rundum aufregende Gefühlwelt gezogen.

Vor der Vorstellung wurden wir noch in einer spannenden Einführung im Ballettsaal auf das Ballett vorbereitet und konnten so sehr gut informiert den Abend noch besser genießen.

Miriam Holtmann, 10. Klasse