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Das neue Ganztagskonzept


Mehr aus Schule machen!

Seit dem Schuljahr 2015/16 ist das Georg-Büchner-Gymnasium teilgebundene Ganztagsschule. Was bedeutet das für Schülerinnen und Schüler, für Eltern und Lehrer?

Alle Eltern der kommenden Fünftklässlern müssen sich entscheiden:
Für oder gegen die Ganztagsklasse. Aus organisatorischen Gründen gilt diese Entscheidung für die Klassen 5 bis 7.
Wir stellen daher hier frühzeitig ausführliche Informationen bereit, denn der „neue Ganztag“ hat eine deutlich andere Qualität und bietet neue Chancen und Möglichkeiten für alle Kinder.

Der Infoabend zum Ganztagskonzept findet am 10.5.2016 um 17 Uhr und 19 Uhr statt.
Alle Informationen auf einen Blick erhalten SIe in unserem Flyer zum Gantagskonzept sowie dem Plakat zur Struktur des Ganztags am GBG

Hier geht's zum Formular für den planbaren Unterrichtsausfall innerhalb des Ganztagsunterrichts.

Die teilgebundene Ganztagsschule am GBG – so sieht sie aus:

  1. Der Rahmen: Wochentage, Zeiten, Klassen
  2. Der Schultag: Sinnvolle Rhythmisierung: entspannter durch den Tag – besser lernen.
  3. Die Zusatzangebote: regelmäßige Lern- und Studienzeiten (LuS) und Freizeitstunden, Ganztag-Plusstunden -  geblockt
  4. Die Hausaufgaben: Das neue Hausaufgabenkonzept
  5. Die Klassengemeinschaft: Mehr Zeit und Projekte für eine starke Gemeinschaft
  6. Die Mahlzeiten: Gemeinsame Essen – gemeinsame Zeit
  7. Die Unterstützung: Viele Menschen für den Ganztag!
  8. Die Vorteile für Schülerinnen und Schüler
  9. Die Vorteile für Eltern

 

1. Der Rahmen:
Bis zu zwei Klassen werden Ganztagsklassen und erhalten an drei Tagen (Mo. – Mi. – Do.) von 8:00 Uhr – 15:00 Uhr Unterricht. Dienstag ist AG-Tag für alle – die Arbeitsgemeinschaften aus den musischen, kreativen und sportlichen Bereichen können, müssen aber nicht, angewählt werden – und sind nach der Anmeldung für ein Schuljahr verpflichtend belegt.

Ab 7:30 Uhr ist ein offener Anfang und bis 15:45 Uhr ein offenes Ende mit Freizeitbetreuung möglich.
Daraus ergibt sich eine maximale Betreuungszeit von Montag bis Donnerstag von 7:30 Uhr bis 15:45 Uhr und am Freitag von 08:00 Uhr bis 13:10 Uhr.

2. Der Schultag:
Lange Schultage kann man nur mit Entspannungsphasen sinnvoll gestalten, so dass auch am Nachmittag noch Lernen und gemeinsame Aktivitäten möglich sind.
Der neue Ganztagsunterricht enthält also eine sinnvolle Rhythmisierung der Lang-Tage mit Lernzeiten und Entspannungsphasen.
Entspannungsphasen sind z.B. freie Lernzeiten (LuS-Stunden) und Arbeitsstunden (AS), aber auch Freizeit (Freizeitaktivitäten in der Schule mit dem Sozialassistenten und Lernhelfern), Essenspausen oder Ruhezeiten (z.B. Rückzug in Ruheräume während der Freizeit). Außerdem kann man z.B. in Ganztag-Plusstunden (zu besonderen Zeiten im Schuljahr als Blockunterricht) auch außerschulischen oder auch sportlichen Aktivitäten nachgehen.

Beispielstundenplan:


3. Die Zusatzangebote:
Die Lern- und Studienzeiten (LuS):
In diesen Stunden haben die Schülerinnen und Schüler Zeit, um Lern- und Hausaufgaben zu erledigen –unter Anleitung von Fachlehrern und Lernhelfern, gemeinsam im Team oder allein. Sie können eigenen Lerninteressen nachgehen, Wochen- und Langzeitaufgaben bearbeiten oder sich  - bei gutem eigenen Zeitmanagement - auf Klassenarbeiten vorbereiten. Fachlehrer können sie hier individuell bei auftretenden Lücken fördern. Dazu dient ebenfalls die zusätzlich eingezogene Arbeitsstunde (AS) – hier können auch die Aufgaben der Kurzfächer erledigt werden.

Die Ganztag-Plusstunden:
Zeit für Projekte! Die Klassen können über einen längeren Zeitraum als Blockveranstaltung in außergewöhnlichen Projekten arbeiten – mit Fachlehrern oder externen Mitarbeitern. Sie werden darin stark eigenverantwortlich auf ein Ziel hin arbeiten. Mit besonderen Programmen (etwa von „Lions Quest: Erwachsen werden“) werden insbesondere die sozialen Kompetenzen gefördert. Themenbereiche wie Kreatives, Sport, Wirtschaft, Forschung etc. sind denkbar.

4. Die Hausaufgaben:
Das neue Hausaufgabenkonzept sieht vor, dass nur an Kurz-Tagen (Dienstag und Freitag) Hausaufgaben zu erledigen sind (in Klasse 5 und 6 nicht über 90 Minuten).
An den Lang-Tagen (Mo., Mi., Do.) werden die Hausaufgaben möglichst in den Lern- und Studienzeiten (LuS-Stunden) erledigt – mit Unterstützung der Fachlehrer und anderer Lernhelfer. Die Schüler haben dabei die Wahl zwischen verschiedenen Fächern und Aufgaben. Als Hausaufgaben bleiben dennoch Arbeiten bestehen, die über einen längeren Zeitraum oder besser alleine zu erledigen sind, etwa das Vokabellernen oder Vorbereitung auf Arbeiten. Wichtig ist dabei, dass die Schülerinnen und Schüler ein gutes eigenverantwortliches Zeitmanagement entwickelt haben.

5. Die Klassengemeinschaft:
Die Klassen bilden eine starke Gemeinschaft: Sie verbringen in der Woche viel Zeit zusammen. Vor allem gibt es mehr Zeit für die Klassengemeinschaft: zusätzliche Klassenlehrerstunden und gemeinsame Freizeitstunden fördern das soziale Miteinander.Auch der geblockte Projektunterricht in den Ganztag-Plusstunden mit Programmen zur Förderung der sozialen Kompetenzen ist dafür hilfreich. Ebenso kann auch der Klassenrat gebildet werden, der den Schülerinnen und Schülern neue Möglichkeiten der Selbstorganisation eröffnen soll. Die Klassen gehen gemeinsam essen und evtl. auch frühstücken. Die Klassenlehrer haben deutlich mehr Zeit für die Schülerinnen und Schüler, lernen sie auch von anderen Seiten kennen und können sie individuell unterstützen.

6. Die Mahlzeiten:
Die Klassen gehen gemeinsam – oft mit ihren Lehrern oder Betreuern -  zu Mittag essen und können auch auf Wunsch ab und zu den Tag mit einem gemeinsamen Frühstück starten.
Dies hat zum einen eine gesündere Ernährung als Ziel, zum anderen einen positiven Einfluss auf das soziale Klima in der Klasse – Schüler und Schülerinnen wie Lehrer lernen sich gegenseitig von mehreren Seiten kennen statt „nur“ im Unterricht.

7. Die Unterstützung:
Die Ganztagsklassen erhalten von vielen Personen Extra-Unterstützung: Klassenlehrer z.B. in den Extra-Klassenstunden, Fachlehrer in den LuS-Stunden oder in Ganztag-Plusstunden. Gerade in den LuS-Stunden können Schülerinnen und Schüler bei Lücken von den Fachlehrern kurzfristig und individuell gefördert werden.
Externe Mitarbeiter halten neue, außerunterrichtliche Angebote in den Ganztag-Plusstunden und in den AGs bereit.
Unser Schulsozialassistent stellt gemeinsam mit dem „Bufdie“ ein Freizeitangebot zusammen und kann dabei auch von unseren „Lernhelfern“ unterstützt werden. Das sind Schülerinnen und Schüler aus höheren Jahrgängen, die in den LuS-Stunden, in Pausen und in der Freizeit mit den Fünft- und Sechstklässlern arbeiten, Aktivitäten anbieten oder einfach bei der Erledigung der Aufgaben helfen.

8. Die Vorteile für Schülerinnen und Schüler:

  • Erledigung der Aufgaben aus den Langfächern in Lern- und Studierzeiten (LuS) mit Fachlehrern  und anderen Lernhelfern
  • Entspanntere Schultage: Durch die Rhythmisierung mit Entspannungszeiten, Lernzeiten, Klassenstunden hat man um 15 Uhr fast alles erledigt!
  • Gemeinsames Lernen für Klassenarbeiten ( bei gutem eigenen Zeitmanagement)und individuelle Förderung in normalen Stunden (LuS) möglich
  • Verbesserung der Selbstorganisation durch Übernahme von Verantwortung für das eigene Lernen und Verbesserung des eigenen Zeitmanagements
  • In Ganztags-Plusstunden mehr Möglichkeiten für Projekte und gemeinsame Aktionen, für kreative Dinge, Forschung, Wirtschaft, Sport etc.
  • Bessere Klassengemeinschaft durch mehr Klassenstunden und gemeinsame Pausen
  • Mehr Freizeitangebote in der Schule: AGs!


 9. Die Vorteile für Eltern:

  • Gesicherte Betreuung an vier Nachmittagen
  • Planungssicherheit für die ganze Woche; Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Entlastung bei der Betreuung von Hausaufgaben
  • nur wenige Aufgaben, die SchülerInnen noch zu Hause erledigen müssen


Zusammenfassung "Ganztag am GBG"