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"Tristan und Isolde"


In Richard Wagners Oper Tristan und Isolde geht es um die Liebe zweier Menschen, die sich eigentlich hassen, jedoch durch einen Liebestrank in größter Liebe aneinander gebunden werden. Am Ende der Oper finden die beiden Liebenden das, was von Anfang an unausweichlich erschien: den Tod.

Die monumentale Oper von Richard Wagner mit ihrer Länge von über 4 Stunden Musik gilt als eines der zentralen Werke der Romantik. Eine endlose Melodie begleitet dabei eine Sprache mit altertümlichen Formulierungen.

An der Inszenierung von Joachim Schlömer gefiel uns das schlichte Bühnenbild, das die Einsamkeit der einzelnen Charaktere wiedergab. Außerdem fanden wir die vielen Nebenhandlungen gut, weil sie die Spannung des Stückes steigerten, auch wenn sie weit vom Original abrückten.

Als negativ empfanden wir dagegen die Ãœbergabe des Trankes in Form des Blutes der Dienerin Brangäne oder auch den in einer Mauer eingemauerten Kopf von Isoldes toten Verlobten.


Die Oper war eine tolle Erfahrung, allerdings waren einige Stücke, wie der Liebesgesang im 2. Aufzug oder Tristans "Verrücktwerden-Gesang" im 3. Aufzug, schlichtweg zu lang.

Elisabeth Bernard und Alrun Vogt, Klasse 9c