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Zweites Treffen in Seelze


Der Ausgangspunkt des zweiten Treffens im Rahmen des Projekts "Krisen in Europa" war die Reaktorkatastrophe von Fukushima. Wie soll die Energieversorgung in Europa zukünftig gesichert werden? Nach deutschem Vorbild, ohne Atomkraft ("Energiewende") oder nach französischem, wo der Strom aus den Steckdosen weiterhin mittels nuklearer Kraftwerke produziert wird? über diese und damit zusammen hängende Fragen wurde beimTreffen am GBG ausgiebig diskutiert.

Zunächst präsentierten alle Schüler/innen die Energiesituation in ihren Heimatländern. Alle Präsentationen wie auch weitere Produkte des Treffens sind auf der Projekthomepage zu sehen:

http://new-twinspace.etwinning.net/web/p95381/welcome

Am Dienstag waren viele Umwelt- und Energieexperten am GBG zu Gast. Sie führten mit den Schülern Workshops durch, die viele Anregungen gaben. Aufgabe für die Schüler war es, am Nachmittag den anderen Gruppen über ihre neuen Erkenntnisse zu berichten. In der Fremdsprache war dies eine besondere Herausforderung, die aber hervorragend bewältigt wurde.

Am abschließenden Donnerstag stand dann die Debatte "Energiemix in Europa 2030" auf dem Programm. Nach engagierter Diskussion entschieden sich die Teilnehmer mehrheitlich für folgende Zielvorgaben: 55% Erneuerbare Energien, 20% Mineralöl, 20% Erdgas, 5% Kohle. Damit sprachen sich die Teilnehmer in der Mehrheit für einen Atomausstieg aus.

Ausflüge führten diesmal bei herrlichem Frühlingswetter in die Herrenhäuser Gärten, ins Klimahaus Bremerhaven und nach Bremen. Bei einem internationalen Abend kam bei mitgebrachten Speisen und unter Musikbegleitung durch die Combo gute Stimmung auf.

 

Film über das Treffen:

http://vimeo.com/65509477